Iris Kranz

28th April 2010

De gustibus non est disputandum…

vitra

…nicht wahr?

Leider ist die kurze Zeit der Entspannung nach dem Schriftlichen Ende dieser Woche schon wieder vorbei. Dennoch, auch wenn es nur ein paar Tage waren…es hat unglaublich gut getan. Aber noch ist nicht alles überstanden und so heißt es dann wieder fulltime-ranklotzen. Die ersten Prüflinge hatten heute bereits den ersten Tag vom Mündlichen. Das bedeutet, morgen um 18 Uhr sind sie erlöst. Ehrlich gesagt beneide ich diejenigen. Ab morgen sind sie endlich angekommen, woraufhin wir alle seit fast 7 Jahren hinarbeiten…während wir uns noch bis Mitte Juni jeden Tag den Stoff ins Hirn pressen müssen, damit nicht alles wieder verloren geht, was wir in den letzten Monate tagein, tagaus versucht haben in die hintersten Gyri und Sulci der Großhirnwindungen zu verankern…

Freitagmorgen wartet allerdings noch eines kleines Schmankerl auf mich, das Vitra Design Museum bzw. VitraHaus in Weil am Rhein inklusive Architekturführung. Nachdem ich das Bauhausmuseum in Berlin letztes Jahr erwartungsvoll betreten und ziemlich enttäuscht wieder verlassen habe, hoffe ich in Weil auf zahlreiche Augenweiden zu stoßen!

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25th April 2010

Iris war dabei. Beim 1:0!

Nach gut und gerne 18 Jahren betrat ich heute zum ersten Mal wieder das SC-Stadion. Wußte zwar bis kurz vor 16 Uhr noch nichts davon und erfuhr auch erst 1h vor Anpfiff gegen wen der SC spielt, aber wie soll ich sagen – es war toll :-)

Super Ausblick von der Haupttribüne und zur Krönung auch noch ein Sieg mit 1:0 gegen Wolfsburg. Schöner und unerwarteter Ausklang an diesem Sonntag!

So, und auf einem Ohr höre ich Dittsche schon über Protonen und Mondtheorien philosophieren…bin dann mal weg :-)

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23rd April 2010

Ja, ich bin es. Tatsächlich. Wie sie leibt und lebt.

Kaum zu glauben, dass man selbst in diesem Alter (indessen die Uhr unweigerlich in Richtung der großen 3 mit 0 tickt…) noch immer Anrufe von Mädels (oder womöglich noch von deren “bester Freundin”) erhält, die sich nicht anders zu helfen wissen als unter unbekannter Nummer anzurufen um herauszufinden, ob diese eine Handynummer auch wirklich zu der im Verdacht dazu befindlichen Person – in diesem Fall meine Wenigkeit – gehört…da fühlt man sich doch glatt wieder um 10 Jahre zurückversetzt…
Ich hoffe es geht jetzt wenigstens besser mit der Erkenntnis, dass diese Nummer tatsächlich zu mir gehört… 8)

P.S. und als kleiner Tipp, beim nächsten Mal nicht so viel schnattern während das Telefon bereits am wählen ist…

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23rd April 2010

Bruschetta

Heute geht es schon viel besser! Meine Knochen fühlen sich zwar immer noch um etwa 20 Jahre gealtert an, aber das birgt vielleicht einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns irgendwann mal erwartet… :-)

Das leicht flaue Gefühl im Magen ist nun auch verschwunden, nachdem ich mir ein leckeres Bruschetta daheim zusammengewürfelt habe. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Bruschetta liebe? Scheibe Brot im Ofen rösten, frisches Olivenöl drauf, frischen Knoblauch, frische gehäckselte Tomaten und am besten noch ein paar Blätter Basilikum…zum Dahinschmelzen!

Es wird Zeit, dass ich endlich wieder den Kochlöffel schwinge! Zum Glück ist der Schwager im Stockwerk unten genauso verliebt ins Kochen wie ich ein wahrer Hobbykochgott (ich habe mich schon vor langer Zeit geschlagen gegeben…), habe ihm schon angekündigt, dass wir demnächst unbedingt ein Vitello Tonnato zubereiten müssen…

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22nd April 2010

Kreuz im Kalender

Dieser Tag und letzte Nacht verdienen ein rot markiertes Kreuz im Kalender. Und zwar als unschönster Tag seit der Peritonitis vor eineinhalb Jahren… Die Nacht war furchtbar, das gestrige Abendessen bekam ich mehr als zweimal zu Gesicht. Das ganze gepaart mit Fieber, Schüttelfrost und Glieder- bzw. Muskelschmerzen, dass ich selbst heute Abend noch Probleme hab, mich aus dem Bett zu erheben. Ich bekomme nicht mal mein Brot aus der Backform raus. Könnte gerade alles und jeden verfluchen. Ich hasse solche Tage.
Umso mehr, wenn man nachts um 3 Uhr alleine in der Küche stehen muss, um sich heißes Wasser für ne Wärmflasche und Kamillentee aufzukochen. Mir graut es schon vor der heutigen Nacht.

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21st April 2010

Ich trage einen großen Namen

Habe gestern mal wieder die standesamtlichen Nachrichten in der Badischen Zeitung gelesen. Bemerkenswert, dass die Generation der Kevins nun schon selbst Dustins bekommt…

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21st April 2010

Die Millenium Trilogie – Stieg Larsson

Seit einger Zeit befinde ich mich außerhalb meiner gewohnten Umgebung, was mit sehr viel Zeit und Erholung verbunden ist, Zeit, die ich sehr gerne nutze, um mal wieder Dinge zu tun, für die mir normalerweise schlicht und ergreifend oben genannte Zeit fehlt – und zwar lesen. (Eigentlich hatte ich vorgehabt, sehr viel Musik zu hören und mich auch entsprechend ausgerüstet, aber ich habe nicht ein einziges Mal auch nur einen Ton gehört…eigentlich unglaublich! ;-)

Ich habe in den vergangenen Tagen gute 2000 Seiten Buch hinter mich gebracht, und habe vor wenigen Minuten die letzten Seiten der Millenium-Trilogie beendet. Ein wahrhaft spannender und packender Thriller, verfasst in drei dicken Wälzern von Stieg Larsson. Eigentlich für mich untypisch habe ich dieses Mal zuerst eine Buchverfilmung des ersten Teils “Verblendung” gesehen, diesen Film bekam ich mitgebracht und hatte davon auch noch nie was gehört. Vermutlich hätte ich ihm in der Videothek gar keine Beachtung geschenkt, ich gehöre zu den Menschen, die man gerne an bestimmte Dinge heranführen muss, damit ich mich mit dem Thema auseinandersetze. So gehts mir übrigens auch oft mit Musik.

Ich bin sonst kein Freund von Buchverfilmungen, aber dieser Film ist sehr gut gemacht und das Buch vorher zu lesen ist keine Bedingungen, um als “Zuschauer” den Inhalt der Story zu erkennen. Und Skandinavien/Schweden-Thriller sind ja bekanntlich eh sehr spannend und düster, weshalb dieser Film bei mir voll ins Schwarze getroffen hat. Ich habe dann beschlossen, gleich alle drei Bücher zu lesen, wenn ich schon mal die Möglichkeit dazu habe. Die Bücher bauen selbstverständlich aufeinander auf, so dass es nicht möglich ist, einfach mitten in der Trilogie damit zu beginnen und obwohl ich den ersten Teil als Film schon kannte, wollte ich nachlesen, wie das erste Buch geschrieben war. Und natürlich stellt man dann als Leser auch fest, dass viele Details im Film nicht verarbeitet wurden, das geschriebene Wort in Bild und Ton umzusetzen, ist ja nicht immer möglich. Ich wollte unbedingt wissen, wie eine bestimmte Szene, die im Film äußerst brutal und schwedenmäßig dargestellt wurde, im Buch umgesetzt war.

Hauptakteur dieser Trilogie ist Mikael Blomkvist, Mitbesitzer der Zeitschrift ”Millenium” , (mit mehr oder weniger ausschweifendem Privatleben), der sich einen ausgezeichneten Ruf als Journalist verdient hatte.  Er wird von einer Privatperson mit einer Recherche beauftragt, um das Verschwinden eines 16-järigen Mädchen in den 60er Jahren zu hinterfragen. Er holt sich Lisbeth Salander ins Boot, eine junge Frau mit undurchsichtigem Hintergrund, ernormen Fähigkeiten in der Welt der Hacker und einer sehr finsteren Seele.

Beide Figuren werden im Buch parallel und unabhängig voneinander betrachtet und beschrieben, Lisbeth Salander ist nicht nur Mitstreiterin des Journalisten, sondern wird von einem ganz eigenen dunklen Leben begleitet.

Während im ersten Band hauptsächlich das Engagement der Beiden für die Privatperson Henrik Vanger beschrieben wird, geht es im zweiten Teil um organisierten Mädchenhandel, bei dem Blomkvist und Salander wieder professionell recherchieren. Der letzte Teil der Trilogie rückt Lisbeth Salander in den Vordergrund, die Story dehnt sich kurzweilig auf Regierungs-und Politebene aus, allerdings fehlt mir etwas das Düstere des ersten Bandes, was die Faszination an beiden Figuren war.

….und was lese ich jetzt?

Isa

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19th April 2010

Rote Sonne, Schwarzes Land

www.piqs.de

Bin momentan noch etwas überwältigt von dieser 3 Generationen überspannenden Familientragödie von Barbara Wood, habe gerade die letzte Seite gelesen.
Meistens bevorzuge ich Bücher anderer Genres, aber dieses ist einzigartig.
Ich habe es bereits vor knapp 10 Jahren gelesen, aber jetzt hatte ich das Gefühl, ich hielte es zum ersten Mal in der Hand…
Begonnen habe ich “Rote Sonne, Schwarzes Land” bereits letzten Sommer. Ich lag nach dem Arbeiten unzählige Stunden in der Abendsonne am See auf meiner Decke. Leider habe ich im Herbst aufgegeben, weil ich anderen Dingen mehr Zeit gewidmet habe und nur stückchenweise kann man dieses Buch nicht lesen. Es lag die ganzen Monate auf meiner Ablage neben der Badewanne und genau dort habe ich es mir diese Tage wieder geschnappt und heute den ganzen Tag damit auf dem Balkon verbracht.

Das Buch beginnt mit der Übersiedlung einer Familie aus England nach Kenia um 1918/1919. Im Mittelpunkt die 29jährige Ärztin Dr. Grace Treverton, deren erster Tagebucheintrag am 10. Februar 1919 beginnt. Gemeinsam mit ihrem Bruder Lord Valentine Treverton und seiner Frau baut sie sich ein neues Leben in Ostafrika auf. Ein prächtiges Herrenhaus wird erbaut, sowie eine kleine Missionsstation, in der Grace Patienten behandelt und sich ungeahnten Herausforderungen stellen muss.

Die Geschichte erzählt von der Kolonialisierung, dem Aufbau von Kaffeeplantagen, dem Zusammenprall englischer und afrikanischer Kultur sowie der Missionierung der schwarzen Bevölkerung. Das Ganze vor dem Hintergrund kenianischer Geschichte zwischen dem ersten Weltkrieg bis in die 1980er Jahre.
Es folgen Tragödien um verbotene Lieben, uneheliche Kinder, Mord und der nicht aufzuhaltende Verfall des einst prunkvollen Herrenhauses Bellatu innerhalb 3 Generationen. Leben und Sterben gehört in diesem Buch genauso dazu, wie das Bangen und Mitfühlen mit den Protagonisten, die immer an der Schwelle zwischen Glück und Unglück zu stehen scheinen. Anschaulich und wunderschön beschrieben: die noch unberührte afrikanische Wildnis, der Ort zwischen den Kaffeeplantagen vor dem Mount Kenia, die Krankenstation, der Stamm der Kikuju und der politisch erhitzte Kessel in und um Nairobi mit Freiheitskämpfern der Mau-Mau, dem Aufstieg Jomo Kenyattas und vieles mehr.

Ein wunderschönes Buch, das Sehnsüchte weckt dieses Land selbst zu entdecken…

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17th April 2010

Frühling im Anmarsch

Gestern war ich das erste Mal seit einigen Wochen wieder im Training. War toll und hat richtig gut getan. Das merke ich insbesondere heute am Muskelkater…

Aufgestanden, gegrillt, Auto geputzt und gestaubsaugt, soeben den Balkon geputzt und dort mein neues wunderschönes Bäumchen von Renate (vielen Dank nochmal) nebst einigen anderen grünen Schönheiten platziert. Jetzt kommt endlich etwas Urlaubsflair auf dem Balkon auf, fehlt nur noch der Mojito!

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15th April 2010

Einfach nur müde…

Gestern Abend sind wir natürlich noch in die Stadt gefahren und haben ein bisschen gefeiert. Aber wir waren alle ziemlich kaputt, hatten ja bereits mittags direkt nach Abgabe des letzten Antwortbogens kräftig vor der Messe angestoßen bzw. nachmittags bei mir daheim ne Flasche Sekt auf gemacht.

Heute morgen habe ich dann mehr oder weniger ausgeschlafen, nen kurzen Besuch im Diak abgestattet und im Anschluss mal wieder ein leckeres Mittagessen bei meinen Eltern genossen. Voller Vorfreude kam ich um 13 Uhr bei meiner Friseurin an, die mich etwas entgeistert anschaute – Termin ist erst morgen… Oh mann, Iris…

Jetzt bin ich jedenfalls einfach nur müde und kaputt und werde gleich aufs Sofa fallen. Mal schauen wie lange es geht, bis ich einschlafe… Egal – das Leben hat mich zurück :-D

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