Iris Kranz

What´s Rock´n´Roll? ROCK AM SEE!!! (Teil 1)

31st August 2009

What´s Rock´n´Roll? ROCK AM SEE!!! (Teil 1)

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Es ist vollbracht!

Zwei Tage unseres lang herbeigesehnten Festivals am Bodensee sind zu Ende. Am Ende bin übrigens auch ich, aber ich möchte mich so weit wieder erholt nennen, dass ich bereit bin, das Erlebte heute in Form eines Endlos-Blog-Eintrags in Worte zu fassen. Wo es doch noch so frisch ist! ;-)

Um den ungeübten Blogleser (wir hoffen doch, dass es seit Samstag abend einige mehr sind!!) nicht gleich zu überfordern, hab ich mich entschlossen, den Beitrag in zwei Kapiteln niederzuschreiben, sozusagen chronologisch den Festival-Tagen angepasst. Ich versuche mich kurz zu halten - ich könnte jedoch ohne Weiteres ins Detail gehen, bis die Finger bluten, aber ich will es ja etwas allgemeiner halten und nicht so sehr ins Persönliche abgleiten lassen. Nebenbei schaue ich grad eine abgefahrene Live-Konzert-DVD, die mich in die richtige Schreibstimmung versetzt.

Aber der Reihe nach…. 1. Tag Freitag – Campingplatzfeeling ;-)

Gestartet sind wir, Iris und ich, pünktlich morgens gegen 11 Uhr mit vollbeladenem Auto Richtung Bodensee. Wir hatten echt alles dabei, entsprechend tiefergelegt war der gute Polo und Iris hatte die Befürchtung, das Höllental nur in Schrittgeschwindigkeit bewältigen zu können. Der Himmel verfinsterte sich nach wenigen Kilometern, und wir ahnten Fürchterliches, was die Wetterverhältnisse fürs Festival angingen. Jeder Wetterbericht via Internet hatte etwas anderes für Freitag und Samstag vorausgesagt, so dass hier mal wieder keine verlässliche Prognose gestellt werden konnte.  Aber was war das? Kaum war das Höllental, welches wir übrigens in normalem Tempo bezwingen konnten ;-) hinter uns gelassen, riss die Wolkendecke auf und je näher der Bodensee rückte, desto strahlender wurde der Himmel! 

Aufbau

Endlich erreichten wir den Campingplatz auf dem Flugplatzgelände von Konstanz und mit Zufriedheit konnten wir feststellen, dass erst wenige Festivalbesucher angereist waren und wir damit den Platz für Zelt und Pavillon nach unserem Belieben aussuchen konnten. Wir entscheiden uns für “mittendrin”, rechts vom Trampelpfad und breiteten uns erstmal aus. Insgesamt mussten wir dreimal vom Auto zum Platz laufen, unsere Arme lahmten schon nach dem ersten Mal, denn unser Gepäck war nicht nur üppig, sondern auch sauschwer. In unmittelbarer Nähe hatte ein Brüderpärchen schon ihr Lager aufgeschlagen und die zwei waren sich nicht zu fein, uns beim Aufbau des Pavillons behilflich zu sein! Hallo Markus und Daniel aus Wanne-Eickel!!!!  :-)

Daniel, Iris, Markus

Als wir das zweite Mal Richtung Parkplatz latschten und keuchend und stöhnend wieder vollbepackt unseren Platz anvisierten, hatten bereits zwei weitere Neuankömmlinge ihren Pavillon mit unserem verklebt, damit es “stabiler” ist! Und überdies lustiger!!!! Willkommen Robert und Ingooooo aus Aalen!!  ;-)

Robert und Ingo

Bevor wir zum dritten und letzten Mal losgetrabt sind, musste erstmal die Kühlbox etwas erleichtert werden und eines der hundert (ok..nicht ganz…) Sixpacks wurde endlich geöffnet. Prost! Etwa 30 m von uns entfernt, erklang dann plötzlich laute Musik (ja, sind wir hier etwa auf nem Festival? Na hör ma! ), und diese Anlage war dann für die nächsten 48 h Dauerbeschallung. Leider nicht immer mit guter Musik….Ok, hier und da hatten sie mal Beastie Boys aufgelegt und auch AC/DC erklang aus den Boxen, die Campingplatzhymne schlechthin war aber allerdings….jetzt kommts…ganz….hart: Frauenarzt feat. Atze mit: “…hey, was geht ab?? Wir feiern die ganze Nacht, die ganze Nacht…..” *gröhl* Das ist schlimmer als Mickie Krause, grauenvoller als Jürgen “der Prinz von Arenal” Drews. Aber egal, die Laune konnte es keinesfalls verderben!!!

Iris und Isa

Unsere Ruhrpott-Brüder sind extra wegen Oasis gekommen und auch Robert und Ingo waren selig, selbige mal wieder in Konzertform erleben zu dürfen. Als wir dann so in geselliger Runde zusammen saßen,  musikalische Vorlieben des anstehenden Line-ups austauschten, wurde ich plötzlich etwas stutzig. Offensichtlich gibt es auf diesem Festival eine Band, die mehrere Aussprachemöglichkeiten darbot, was mir bis dato überhaupt nicht in den Sinn gekommen wäre! Wir sprechen von…..KASABIAN.

Ich versuche es mal so niederzuschreiben, wie es zwar kein Schriftdeutsch ist, aber doch die Ausdrucksweise verdeutlichen könnte.

Also ICH spreche Kasabian so aus: Käsäjbijän!

Die Jungs aus Wanne-Eickel sagen so: Kasa bijan. Hat was von Casablanca…

Grilling

Und Ingooo spricht von: Käschäjbiän!!!! Mensch Ingo, das klingt wie Chappi, wie Hundefutter….Das geht gar nicht!!  ;-)

Bis wir das erstmal geblickt haben, dass wir alle von ein und derselben Band sprechen, war dann das Gelächter groß!! Bis heute beharrt aber jeder hartnäckig auf seine Ansicht der Aussprache….

Der Durst wurde zunehmend größer, vor allem nachdem wir ihm eine geeignete Grundlage aus gegrilltem Fleisch, Würstchen und lecker Nudelsalat (extra von Iris zubereitet, und in einer Größenordnung, die den ganzen Campingplatz gesättigt hätte) geschaffen hatten. Es war sehr lustig in dieser zusammengewürfelten Truppe und wurde noch lustiger, als sich unsere dritten Nachbarn schüchtern zu Wort meldeten und sich bei uns vorstellten. Sie waren so jung, dass wir gesiezt wurden, das haben wir ihnen natürlich sofort strengstens untersagt…  Das is nich Rock´n´Roll ;-)

Daniel, Melanie und Tobias

Es waren fünf Jungs und ein Mädel, welches abends noch zusammen mit Robert ziemlich geil die Saiten gezupft und dazu sehr gut gesungen hat. Eine kleine spontane Jam-Session, ganz nach Iris´und meinem Geschmack. Kurz darauf sind wir dann doch nochmal über den Platz gelaufen, und prinzipiell hätte man an jedem zweiten Zelt Halt machen können, um ein mehr oder weniger oberflächliches Schwätzchen zu halten. Je dunkler es wurde, desto ausgelassener wurde das Campingvolk. Die Party würde heute nacht kein Ende finden, für die Allermeisten…

Jamsession

Aber ich habe mich brav entschlossen, gegen halb elf ins Bett zu gehen, schließlich hatte ich Großes vor am Samstag und wollte ressourcenschonendes Verhalten vorleben. Dank eines gepflegten Levels und Oropax haben Iris und ich den nächsten Morgen ausgeschlafen und entspannt begonnen.

Fortsetzung folgt… Isa

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  • 1 On Oktober 8th, 2009, Schwester said:

    Mein lieber Kollege Albrecht!

    Detaillierter für die Allgemeinheit….das geht leider nicht!! ;-) Wo Du doch eh schon so informiert bist.

    Du musst das nächste Mal einfach nicht nur den Sohnemann zum Festival bringen, sondern gleich mittendrin statt nur dabei sein! :-)

    Wie, die eigentlichen Emotionen?? Hey, glaub mir, der Bericht spiegelt die nackte Wahrheit wider. Zumindest einen Teil….!

    Aber danke für Dein Feedback, Du bekommst den Preis des “Ehrenlesers” !

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